Achtung: Wir haben NICHTS mit dem Anbieter "SOS Verkehrsrecht" aus Berlin zu tun!
Wir sind eine richtige Kanzlei - mit Spezialisten im Verkehrsrecht, insbesondere in Bußgeldverfahren und im Verkehrsstrafrecht. Mit dem Anbieter "SOS Verkehrsrecht" haben wir nichts zu tun.

Normalerweise äußern wir uns nicht über Kollegen oder Mitbewerber. Also ändern wir es auch hier nicht. Stattdessen zitieren wir wörtlich aus dem Vortrag von: 

Johanna Busmann, Hamburg, Vortrag bei der Jahresversammlung des ADAC am 22. September 2018 in Bremen. Das wörtliche Zitat entstammt ihrem Redemanuskript Seite 20, das Sie [können:

Diese schreibt über "SOS Verkehrsrecht":

Zitat Beginn:
"Ich interviewte zwei Amtsrichter sowie einige Folgeanwälte (nach Mandatsniederlegung bei SOS) in der Vorbereitung auf diesen Vortrag. 
Alle kannten das Auftreten der Kanzlei SOS Verkehrsrecht aus Berlin aus unterschiedlichen Perspektiven und beschrieben es wie folgt.
Ich mische hier wörtliche Formulierungen beider Richter mit den Erkenntnissen von Anwaltskollegen, die Mandantenschilderungen nach dem Erstmandat hörten.

Ich hörte in einigen Stellungsnahmen das Wort „Parteiverrat“ und „“Überlastung der Justiz“ und
Geschäftsmodell Kohle“.

Doch urteilen Sie selbst:
• Richter sind genervt, 12-seitige Schriftsätze zu erhalten, in die jeweils lediglich Namen, Orte, Daten und Vorwurf eingesetzt werden und sonst nichts.

• Über die Hälfte der eingereichten Seiten haben nichts mit dem gegenständlichen Verfahren zu tun und bestehen aus Textbausteinen. Gegen Textbausteine ist natürlich nichts zu sagen, gegen den Auftrag der Anwälte aus Richtersicht schon.

• Bei Beweisfotos, selbst bei stark verpixelten, räumen sie in ihrem ersten Schreiben an das Gericht immer die Fahrereigenschaft ein und beantragen schriftlich die Entbindung von der Pflicht persönlichen Erscheinens ihres Mandanten vor Gericht.

• Diese Anwälte werden von Anwälten als „100-Euro-Würstchen“ bezeichnet. Von der Terminsgebühr in Höhe von 255 Euro erhalten sie hundert Euro + MWSt. 

• Sie haben den Auftrag, den Schriftsatz vor Gericht vorzulegen oder vorzulesen. Wenn sie aufgefordert werden zu verhandeln, ihre Positionen zu flexibilisieren, lehnen sie das ab, immer mit dem Hinweis auf fehlende Vollmacht, das zu tun.

• Sie stellen keine weiteren Anträge und gehen gegen keine Anträge vor. 

• Sie akzeptieren Urteile, wenn der Mandant rechtsschutzversichert ist – und scheinen es sogar auf Urteile anzulegen -, offenbar um die 850 Euro von der Versicherung zu kassieren, ohne dafür etwas zu tun.

• Einem Folge-Anwalt wurde berichtet, der Mandant habe an SOS-Verkehrsrecht für den Aktenauszug aus dem Verkehrszentralregister per Paypal 29,95 Euro gezahlt und den Auszug nie gesehen.

Zitat Ende


Unser Kommentar:
Man könnte vorschnell sagen - selbst Schuld.
Aber wie soll der "normale" Kunde erkennen, wenn mit ihm ein Spiel getrieben wird?

Wir haben noch nie einen Kollegen von "SOS Verkehrsrecht" im Gerichssaal gesehen. Auch keiner unserer Kollegen und keiner der Richter, mit denen wir deutschlandweit zu tun haben. In allen uns bekannten Fällen nehmen reisende Anwälte im Akkord die Termine wahr, die nach unserem Eindruck nichts sinnvolles zur Verhandlung beitragen. Auch wir haben den Eindruck, dass die uns bekannten Richter - auch wenn wir bundesweit verteidigen kennen wir viele - die "SOS Verkehrsrecht" Anwälte nicht ernst nehmen.
Wenn ein Verteidiger so auftritt wie geschildert, wäre dies tatsächlich Parteiverrat; und der ist strafbar.

Und die Betroffenen haben bei einem solchen Verteidigerverhalten gleich 2x verloren:
Die Betroffenen sind ohnehin schon mit dem Bußgeld, Punkten und ggf. einem Fahrverbot belastetet.
In dem guten Glauben, die vollmundigen Versprechen würden eingelöst, vertrauen sie ihren Fall an.

Prüfen Sie daher bitte in Ihrem eigenen Interesse, wem Sie Ihren Fall anvertrauen.

6 of 11 people found this helpful.   


Impressum & DatenschutzerklärungPowered by RHODE Rechtsanwälte